Entstehung von Erdölbegleitgas Naturgas, das aus Ölbohrungen austritt wird üblicherweise Erdölbegleitgas genannt. Dieses Gas kann sich, unabhängig von Erdöl, in Gebirgsgestein oder in flüssiger Form in Rohöl befinden. Unabhängig von der Quelle besteht das gasförmige Gemisch nach seiner Trennung von Rohöl aus verschiedenartigsten Kohlenwasserstoffen, wie z.B. Ethan, Propan, Butan und Pentan. Außerdem enthält rohes Naturgas Wasserdampf, Schwefelwasserstoff (H2S), Kohlendioxid, Stickstoff und andere Bestandteile. Mit diesen Inhaltsstoffen kann Erdölbegleitgas, ohne zusätzliche Reinigung nach der Gewinnung beim Erdölforderungsprozess, schwer transportiert und verwendet werden. Im Laufe einer langen Zeit haben Erdölförderungsunternehmen dieses unbrauchbare Nebenprodukt einfach verbrannt. Doch aufgrund der ökologischen Lage und des steigenden Energiebedarfs, versucht man die Verbrennung in Fackeln, die teilweise verboten ist, zu umgehen. Aus der technischer Sicht der Dinge gibt es einige Möglichkeiten zur Nutzung von Erdölbegleitgas:
• Gasumwandlung in verschiedene Formen (z. B. trockenes Gas für Rohrleitungen, verflüssigtes Erdölbegleitgas) für die Verwendung als Brennstoff und zum Export in Rohrleitungen • Wiedereinpumpen in die Erdkruste zur darauffolgenden Förderung • Energieerzeugung entweder für eigene Zwecke oder zur Einspeisung in öffentliche Netze • Umwandlung von Flüssigerdgas oder verflüssigem Erdölbegleitgas für den Transport in Tanker • Konversion in petrochemische Rohstoffe für die Industrie • Gasumwandlung in Flüssigkeit oder Festkörper • Konversion in andere Energieformen, z. B. in Wärme für die zentrale Wärmeversorgung Das Problem der Entsorgung Alle Erdölunternehmen stehen vor dem Problem der Verwertung von Erdölbegleitgas. Zurzeit wird das Gas meist über eine Gasfackel verbrannt, was ohnehin die nicht einfache ökologische Lage in den Industriegebieten erschwert. Die Ausnutzung von Gas in der Energetik erlaubt nicht nur den ökologischen Umstand zu verbessern, sondern auch das Problem der Wärmeenergieversorgung von Erdölunternehmen zu lösen. Bei ständig steigenden Tarifen für elektrische Energie und ihr Anteil an Produktions-Selbstkosten kann man die Verwertung vom Erdölbegleitgas zur elektrischen Energieerzeugung für ökonomisch vollkommen vertretbar halten. Aufgrund des hohen Energieaufwands bei der Erdölförderung wird das Erdölbegleitgas weltweit zur Erzeugung der E-Energie für den gewerblichen Bedarf genutzt. Der Einsatz von Erdölbegleitgas in Blockheizkraftwerken wird von allen weltweit führenden Unternehmen angewandt.
![]() Wir verbrauchen unsere Energie um Ihre zu sparen An erster Stelle steht die Wirtschaftlichkeit, aber auch der Umweltschutz. Mit Hilfe der Jenbacher Gasmotoren wird das Erdölbegleitsgas, das als ein Naturschatz gilt, in Energie umgewandelt. Dank der Kraft- und Wärmeerzeugung vor Ort besteht so die Möglichkeit Kosten für die Zustellung von Diesel in weiter entfernte Gebiete einzusparen. Desweiteren kann der CO2-Ausstoß, der bei einem Dieseltriebwerk entstanden wäre, gesenkt werden.
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Anlagen zur Aufbereitung und Verwertung von Erdölbegleitgas