Verwendung von Grubengas in Gasmotoren
Die Technologien zur Entgasung von Kohlegruben wurden in erster Linie aus Sicherheitsgründen entwickelt. Im Steinkohlebergbau wird die methanhaltige Grubenluft durch Ventilatoren abgesaugt und an die Atmosphäre abgegeben. Internationalen Studien zufolge können 30 bis 40% des anfallenden Grubengases wirtschaftlich genutzt werden – zum Beispiel als Antriebsenergie in Gasmotoren. Entstehung von Grubengas Grubengas ist eine problematische Begleiterscheinung des Steinkohlebergbaus, da es in Verbindung mit Luft explosive Gemische bilden kann. Mit einem Anteil von 25-60 % ist Methan der Hauptbestandteil des ursprünglichen Flözgases, welches bei der geochemischen Umwandlung organischer Substanzen zu Kohle (Inkohlung) entsteht. Flözgas findet sich als freies Gas in Rissen, Klüften und Poren und als adsorbiertes Gas an der inneren Oberfläche der Kohle und des Nebengesteins. Die Verwertung von Methan gewinnt immer mehr Bedeutung bei der Problemlösung des Klimawandels, Ökologie und Umweltschutzes. Die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen stellt eine attraktive ökologische und ökonomische Möglichkeit von Methan-Verwertung dar. Gas aus Kohlengruben zählt als eine wertvolle Energiequelle
Für den Einsatz in Jenbacher Gasmotoren ist Methan aus Kohlenbergwerken geeignet
![]() |

Anlagen zur Aufbereitung und Verwertung von Grubengas
